Wir haben nur eine Nacht diesen unwirtlichen Ort aushalten können. Abends sind wir an der Strandpromenade Essen gegangen. Es gab gegrillte Sardinen und gesottenes Rindfleisch. Das Essen war ok, aber kein Vergleich zu der feinen Küche in Avignon.
Freitagmorgen sind wir Richtung Arles gestartet. Ursprünglich wollten wir mit dem Fernbus über Marseille nach Paris, dann nach Amsterdam, leider keine Radmitnahmemöglichkeit. So entschieden wir uns zum Aufbruch mit dem Fahrrad Richtung Arles. Der kräftige Gegenwind ließ uns an der nächsten Bushaltestelle stoppen und den Bus nehmen. Für einen Euro pro Person und Fahrrad wurden wir ohne Probleme nach Arles mitgenommen.
Von Arles dann weiter mit dem Zug für 46 Euro bis Lyon. Hier endeten alle Verbindungen wegen des Nationalfeiertages. Im Zug lernten wir einen bikenden Arzt aus Lyon kennen, der nach langem Fachsimpeln über Ausrüstung und Radsport uns anbot, bei ihm und seiner Familie zu übernachten.
Wegen der frühen Zugverbindung am nächsten Morgen entschieden wir uns doch zu campieren.
Im Lyoner Bahnhof trafen wir auf Werner, der gerade ebenfalls auf dem Heimweg war, er kam aus Tanger und war durch Spanien bis Lyon geradelt. Er hatte eine Verbindung am gleichen Tag bis nach Mulhouse, merkwürdiger Weise eine Verbindung im TGV, der eigentlich keine Fahrräder mitnimmt. Also die schon gekaufte Fahrkarte storniert und umgebucht, Palaver am Schalter wegen der Fahrräder bis der Chef kam, der den Transport der Fahrräder persönlich regelte. 80 Euro inkl. Fahrräder
Im TGV gibt es keine eigens vorgesehene Fahrradwaggons, so dass die Räder im Eingangsbereich des Waggons gestapelt werden mussten. Ihr könnt Euch vielleicht vorstellen, was das bei einem kurzen Halt mit ein- und aussteigenden Fahrgästen inklusive Gepäck bedeutete.
Egal, wir waren auf dem Rückweg und um 22.00 Uhr auf dem Campingplatz in Mulhouse. Ein Regenschauer war gerade vorüber und die Nacht wurde mit 12 Grad empfindlich kalt.
Morgens sind wir noch einmal 28 km über den Rhein und damit über die Grenze nach Müllheim geradelt, um hier den Zug bis Bad Kissingen zu nehmen. Wir ersparen Euch die Details zu außer Betrieb befindlichen Fahrstühlen und Rolltreppen, extrem kurzen Umsteigezeiten, ausgefallenen Zugverbindungen und schmalen Waggontüren, an denen selbst leicht übergewichtige Personen gescheitert wären.
Aber wir sind in Bad Kissingen angekommen, die Stadt mit dem erotischen Charme einer beigen Birkenstocksandale, wo uns Hosseins Frau Christiane mit dem Auto abholte.
Wir haben erst morgens durch einen besorgten Anruf von Hosseins Tochter von dem fürchterlichen Anschlag in Nizza gehört. Erst im Laufe des Tages erfuhren wir Details, die uns traurig und betroffen machten, betroffen, weil dieser Anschlag am 14. Juli auch auf der Promenade in St. Marie de la Mer hätte geschehen können, traurig, weil wieder einmal soviel Leid über viele Familien gebracht wurde.
Montag sind wir wieder in Aurich, wir bringen Euch die Sonne und Wärme mit...laut Wetterbericht. Leider konnten wir keine Zikadenfamilie überreden, uns nach Ostfriesland zu begleiten. Wir hätten gerne die Zikaden in unseren Gärten angesiedelt, wenigsten ein paar, aber sie mögen keinen Giersch und Feuchtbiotope.
Nun freuen wir uns auf unsere Familien, das eigene Bett, auf Tisch und Stühle und auf alle, die uns über den Blog begleitet haben. Es ist tatsächlich motivierend, auf so einer Reise so viel Anteilnahme und Unterstützung zu erfahren.
Übrigens, es gibt einen durchgehenden Radweg vom Atlantik bis zum Schwarzen Meer.............
Freitagmorgen sind wir Richtung Arles gestartet. Ursprünglich wollten wir mit dem Fernbus über Marseille nach Paris, dann nach Amsterdam, leider keine Radmitnahmemöglichkeit. So entschieden wir uns zum Aufbruch mit dem Fahrrad Richtung Arles. Der kräftige Gegenwind ließ uns an der nächsten Bushaltestelle stoppen und den Bus nehmen. Für einen Euro pro Person und Fahrrad wurden wir ohne Probleme nach Arles mitgenommen.
Von Arles dann weiter mit dem Zug für 46 Euro bis Lyon. Hier endeten alle Verbindungen wegen des Nationalfeiertages. Im Zug lernten wir einen bikenden Arzt aus Lyon kennen, der nach langem Fachsimpeln über Ausrüstung und Radsport uns anbot, bei ihm und seiner Familie zu übernachten.
Wegen der frühen Zugverbindung am nächsten Morgen entschieden wir uns doch zu campieren.
Im Lyoner Bahnhof trafen wir auf Werner, der gerade ebenfalls auf dem Heimweg war, er kam aus Tanger und war durch Spanien bis Lyon geradelt. Er hatte eine Verbindung am gleichen Tag bis nach Mulhouse, merkwürdiger Weise eine Verbindung im TGV, der eigentlich keine Fahrräder mitnimmt. Also die schon gekaufte Fahrkarte storniert und umgebucht, Palaver am Schalter wegen der Fahrräder bis der Chef kam, der den Transport der Fahrräder persönlich regelte. 80 Euro inkl. Fahrräder
Im TGV gibt es keine eigens vorgesehene Fahrradwaggons, so dass die Räder im Eingangsbereich des Waggons gestapelt werden mussten. Ihr könnt Euch vielleicht vorstellen, was das bei einem kurzen Halt mit ein- und aussteigenden Fahrgästen inklusive Gepäck bedeutete.
Egal, wir waren auf dem Rückweg und um 22.00 Uhr auf dem Campingplatz in Mulhouse. Ein Regenschauer war gerade vorüber und die Nacht wurde mit 12 Grad empfindlich kalt.
Morgens sind wir noch einmal 28 km über den Rhein und damit über die Grenze nach Müllheim geradelt, um hier den Zug bis Bad Kissingen zu nehmen. Wir ersparen Euch die Details zu außer Betrieb befindlichen Fahrstühlen und Rolltreppen, extrem kurzen Umsteigezeiten, ausgefallenen Zugverbindungen und schmalen Waggontüren, an denen selbst leicht übergewichtige Personen gescheitert wären.
Aber wir sind in Bad Kissingen angekommen, die Stadt mit dem erotischen Charme einer beigen Birkenstocksandale, wo uns Hosseins Frau Christiane mit dem Auto abholte.
Wir haben erst morgens durch einen besorgten Anruf von Hosseins Tochter von dem fürchterlichen Anschlag in Nizza gehört. Erst im Laufe des Tages erfuhren wir Details, die uns traurig und betroffen machten, betroffen, weil dieser Anschlag am 14. Juli auch auf der Promenade in St. Marie de la Mer hätte geschehen können, traurig, weil wieder einmal soviel Leid über viele Familien gebracht wurde.
Montag sind wir wieder in Aurich, wir bringen Euch die Sonne und Wärme mit...laut Wetterbericht. Leider konnten wir keine Zikadenfamilie überreden, uns nach Ostfriesland zu begleiten. Wir hätten gerne die Zikaden in unseren Gärten angesiedelt, wenigsten ein paar, aber sie mögen keinen Giersch und Feuchtbiotope.
Nun freuen wir uns auf unsere Familien, das eigene Bett, auf Tisch und Stühle und auf alle, die uns über den Blog begleitet haben. Es ist tatsächlich motivierend, auf so einer Reise so viel Anteilnahme und Unterstützung zu erfahren.
Übrigens, es gibt einen durchgehenden Radweg vom Atlantik bis zum Schwarzen Meer.............




Bitte weiterschreiben. ...Eure Fans aus Aurich und anderswo
AntwortenLöschenGlückwunsch zur Fahrt und zum erreichen eures Zieles!
AntwortenLöschenSilke, Lea und Holger aus USA. :)