Freitag, 8. Juli 2016

bumping way nimmt kein Ende

Nach dem enttäuschenden Ergebnis durch die Fehlentscheidungen hat sich Hossein so aufgeregt, dass wir nicht in den Schlaf kommen konnten. Die ganze Nacht war Remmidemmi, hupende Autos, siegestaumelnde Franzosen, haben wir uns entschieden, etwas länger zu schlafen.
Um 8.45 sind wir durch den noch schlafenden Campingplatz  Richtung Lyon aufgebrochen und wir wussten noch nicht, welche Strapazen uns diesmal bevorbestanden.
Kurz hinter Macon haben wir den Radweg verloren. Wir entschieden uns, auf jeden Fall in der Nähe der Saone zu bleiben. Das Navi führte uns durch vor Hitze flimmernden Kornfelder. Während der Fahrt stoßen wir auf einen Ort und fahren direkt auf einen duftenden Hähnchengrill. Beim Kauf  zeigte uns der Verkäufer mit zwei Fingern das Siegeszeichen der Französischen Mannschaft. Mit gebrochenem Französich, Englisch, Persisch und Deutsch diskutierten wir vor dem höllenheißen Grill die Fehlentscheidungen des Schiedsrichters. An einem anderen üppigen Obsstand kauft Hossein süße Kirschen, Weinbergpfirsiche um uns mit genügend Vitalstoffen zu versorgen.


Wir fahren die westliche Seite der Saone und genießen, die Einkäufe,  sowie einen leckeren Schafskäse, der uns schon seit zwei Tagen in den Satteltaschen begeitete. Kurze Zeit später waren wir von einer Gruppe französischer Schulkinder umringt, die uns  und unser Frühstücksgelage neugierig kommentierten.
nach Beratung mit einem französischen Radfahrer ents
cheiden wir uns für die Weiterfahrt auf dem Schotterweg.Wir kommen zwar nicht flott voran, können aber die Beschattung der Bäume genießen. Mittlerweile zeigt das Thermometer 34 Grad. Die Räder sind so verstaubt, als wenn wir durch die Sahara gefahren wären.
Nach weiteren 4 Stunden erreichen wir den Ort Trevoux mit der berühmten Brücke,  die mittlerweile zu einem Kunstwerk ausgebaut wurde. 4 blaue Frauen begrüßten, auf den Türmen sitzend, uns schon von weitem in der glänzenden Sonne.Die BBrücke ist leider wegen eines Festivals gesperrt.

Hungrig und durstig, das Wasser war uns ausgegangen, holen wir uns im nächsten Supermarkt  4 Liter Wasser, zwei Smoothies und eine 3 Kilo Wassermelone, die wir gleich vor dem Supermarkt schlachten.
Dabpnach ging gar nichts mehr. Wir entschieden uns trotz lediglich 70 km auf dem Tacho in Trevoux zu bleiben.
Nun sind wir auf dem bisher teuersten Campingplatz ( 32 Euro inkl. Wlan und kein Toilettenpapier) www.kanopee-village.com
Nach dem Ritual Zelt aufstellen, duschen,Sachen trocknen, bereitet Hossein Bulgur mit Linsen und grünen Bohnen inkl. frischem Salat, begleitet von Rotwein, Tee und Kaffe.



Morgen geht es dann durch Lyon. Wir haben jetzt das Gefühl, dass wir in Südfrankreich angekommen sind.


2 Kommentare:

  1. BON JOUR.IHR WAHNSINNIGEN,RICHTIGEN MÄNNER.ICH HABE EUCH HEUTE ENTDECKT UND MICH NEU "SCHOCKVERLIEBT".WEITERHIN VIEL SPASS UND ICH UMARME EUCH.
    IHR SEID ECHT IRRE... DANKE DAFÜR. REBECCA

    AntwortenLöschen
  2. Rebecca, das Einzige was wir vermissen, ist das Solebecken mit Euch ;-). Gruß an alle Frühschwimmer. Hossein und Jürgen

    AntwortenLöschen